Zacq & Mari – a cross-continental ukulele joinery (CD-Review)

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a cross-continental ukulele joinery“ heißt die Debut-Platte des Ukulelen-Duos zacq & mari (aka Zacquine Miken (Singapore) und Marius Fleck (Deutschland)). Und so joinern wir den beiden mal auf ihrer überkontinentalen Reise in das Land der Ukulelen…

Los geht’s mit dem The To-Ever Song, der erstmal wie ein kleines Kinderliedchen anmutet dann aber durch Modulationen etwas country-poppiger wird und kleine Blues-Allüren und virtuose Duke-Soli für die Hörer bereithält.

Die zweite Nummer heißt Oh Lord, eine angegospelte Southstate-Hymne, die durch Auszüge aus Hermann Hesses „Steppenwolf“ angereichert direkt in die Beine geht.

Mit Drawn To You geht es folklorig und fast schon etwas medieval mit leichten Ansätzen asiatischer Coleur in die nächste Runde. Mehrstimmiger Gesang und größere Instrumentierung bringen viel Dynamik auf die Ohren.

Shizukesaga ist dann die Entspannung pur. Naturgeräusche, Vogelgezwitscher, ein friedlich dahinplätschender Japan-Tümpel und eine sanft gespielte Ocarina lassen den Hörer die Welt um sich herum vergessen. Große Nummer!!!

Mit anfänglichem Geblubber geht es auch erstmal weiter zu NamNamdas ordentlich rockt und das Zeug für den nächsten Summer-Hit hat. Mit Camilo Goita am Kontrabass und Jan Hees an den Drums.

Singa Queen ist ein musikalisches Geburtstagsgeschenk an die weibliche Protagonistin der Platte. Ein bisschen Kirmesrummel gepaart mit Zirkusstimmung und leichten Hillbilly-Anleihen verleihen dem Stück einen sehr interessanten Charakter und versetzen den Hörer teilweise in die Stimmung der späten 60er zurück.

Grooviger wird es wieder, wenn And When It Ends mit leichtem Uptime-Beat fast schon ins Ska-Lager luert. Eine Gute-Laune-Garantie.

Tip Toe Through The Tulips ist die einzige Fremdkomposition (BurkeDubin) auf dieser Scheibe und eine typische Uke-Nummer, die wunderschön arrangiert wurde.

Opulenter von der Besetzung wird es dann wieder bei Xi Wang De Guang Xian mit Werner Goldbach am Klavier, Jurek Zimmermann an den Flöten und Birgit Förstner am Cello. Aufwändig arrangiert und schön laid back. Ich gönne mir die nächste Tasse Gunpowder.

Weitere famose und bekannte Gastmusiker sind mit Stephan Schmitt (Resonator Guitar), Achim Gössl (Hammond B3) und Michelle Amthor (Background Vocals) auf der vorletzten Nummer Just Right vertreten. Eine wunderbare Country-Rockballade, die zwar relativ wenig mit dem Duke of the Uke zu tun hat, sich aber trotzdem wunderbar in das Gesamtkonzept der Platte fügt.

Die Schlussnummer Left Me Hollow entlässt den Hörer nach knapp 45 Minuten Hörgenuss mit einer modernen Ballade, mit Rap-Inserts gewürzt und orchestral arrangiert zurück in den Alltag.

Insgesamt eine sehr abwechslungsreiche Scheibe, die auf weitere Werke von Zacq & Mari hoffen lässt!

Weitere Infos zu den beiden Joinern findet Ihr unter www.zacqanmari.com und auf facebook.com/zacqmari

Die CD gibt es für 15.- entweder bei uns in der musik-butik oder direkt bei zacq & mari auf der webite zu ordern.

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Michael Langer: Acoustic Jazz Guitar Solos

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Neu bei uns im Bücherregal: Jazz Guitar Solos von Michael Langer. 20 Jazz-Klassiker für Akustik-Gitarre arrangiert mit von Michael eingespielten Songs auf beiliegender CD.

Hier direkt bestellbar.

Let’s Play Ukulele

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Let’s Play Ukulele – Songbook und Ukulelenschule in einem. Ein sehr gutes Buch zum Erlernen der Ukulele anhand bekannter Popsongs. Incl. zwei CDs und einer DVD. Die Titelliste könnt Ihr hier einsehen.

Ukulele Sirens – Songs For The Sea

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Songs for the Sea“ ist eine musikalische Zusammenarbeit von Ukulele-SpielerINNEN aus der ganzen Welt, die Ihre Ukes auf einem Album mit 15 Tracks erklingen lassen, um den Wundern der Natur und der Ozeane zu huldigen. Ziel ist es, Leute darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig die Ozeane auch für uns Menschen sind – und damit schützens- und erhaltenswert. Der Erlös des Albums geht komplett an die National Marine Mammal foundation und das Takuvik ocean ecosystems program.

Los geht’s es mit dem Song „A Siren’sSong“ von Maiah Wynne (USA), einer slowtempo-Nummer mit leicht karibischen Anleihen. Der synthetisch klingende Computer-Drum-Sound nervt mit der Zeit ein bisschen, von Ukulelen hört man relativ wenig. Schade…

Der zweite Track auf der Scheibe heißt „One World“ von Victoria Vox (USA), eine sehr schöne cubanisch angehauchte Ode from outer space.

Meme Si“ ist vom französischen Duo Jane For Tea (F) – nach französischem Atlantik klingender Elektro-Pop mit leicht maurischen Einflüssen.

Danielle Ate The Sandwich (USA) steuert seinen Song „The Sea I Stand“ zur Platte bei. Mehrstimmiger Gesang mit lässiger Ukulelen-Begleitung und freiem Bass-Fundament. Sehr schöner Aufbau der Songstruktur mit einer gewissen Dynamik. Man erwartet irgendwie, dass „es abgeht“, dann faded der Song aus…

Mia Lotus (CANADA) erinnert mit ihrem Song „At The Sea“ stark an die frühe Norah Jones. Harfenartig gespielte Ukulele versetzt einen fast schon in Octopusses Garden. Sehr schöner Beitrag! *****

The Selkie“ von Zoe Bestel (UK) ist eine ruhige Nummer, die die robbenartigen Wesen an Schottlands Küsten durch immer wiederkehrende rhythmische Uke-Parts an Land spülen.

Rita Braga (PORTUGAL) bringt mit „A Fome Do Mar“ stilistisch ein bisschen Abwechslung in die Geschichte. Sehr schönes Arrangement aber leider eine relativ dünne Stimme einer tonsuchenden Sängerin.

Mit Akkordeon startet „Mer D’Irland“ von Les Poupees Gonflees (FRANCE), lädt mit mehrstimmigem Gesang super arrangiert zum Tanzen ein und bringt viel Uke. Große Nummer!

Zacq & Mari (SINGAPORE / GERMANY) haben mit ihrem Song „Nam Nam“ mal endlich richtig Ukulele auf den Plattenteller fabriziert. Aufwendig und virtuos gespielte Ukes untermalen sehr passend einen sommerlichen Pop-Hit. isi bisi

Funky geht es mit „Plastic Ocean“ von Lotus Notes Musiq (CANADA) weiter. Jazzig elektronisch deep – leider hör ich da nix von ner Ukulele. Aber geile Produktion (wenn auch stellenweise etwas hektisch).

The Ship’s Log“ von Hau Yi Tsai (TAIWAN) ist aufwendig produziert, man hört die Ozeane rauschen und leben. Lockert die Scheibe um ein paar asiatische Klänge auf.

La Wolf (USA / GERMANY) widmet mit „Hawaii“ einen Song an die Insel, die für Ukes bekannt ist wie keine andere (auch wenn die Uke aus Protugal kommt). Ein sommerlicher Song, der gute Laune macht.

Leicht klassiche beginnt „Those Things“ von Natasha Ghosh (N) und geht in einen ruhigen Liebessong über. Einfach Uke und Gesang – fertig. 🙂

Insgesamt eine lohnenswerte CD, die man bei uns in der musik-butik oder direkt auf der Website ordern kann.

Michael Diehl „daybreak“

michael diehl fingerstyleUnser Fingerstyle-Freund Michael Diehl aus Wetzlar hat seine erste Solo-CD „daybreak“ auf den Markt geschmissen. Das sehr interessante Album könnt Ihr bei uns im Laden für 10.- erwerben.Ein paar der Songs könnt Ihr auf Michas Facebook-Seite anschauen…

Demnächst werden wir auch eine Rubrik mit den CDs in unserem Online-Shop instalieren. Da geben wir Bescheid.