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Godin Glissentar

Robert Godin erinnerte sich eines Tages an das Instrument, das in weiten Teilen Afrikas das Volksinstrument Nr. 1 ist: Der Oud (sprich: Udd!). Der afrikanische Oud hat meist 11 Saiten und ein kurzes, bundloses Griffbrett. Auf vielen modernen Ethno-Produktionen ist der Oud in einer Melodie spielenden, führenden Funktion zu hören, aber ursprünglich begleitet oder untermalt sie Geschichten oder Lieder. Musikwissenschaftler haben nachgewiesen, dass der Oud der direkte Vorfahr der europäischen Laute ist, von der wiederum unsere Gitarre abstammt.
Doch zurück zu Robert Godin. Ihm gefiel der Klang und die spezielle Art der Tonformung des Oud so gut, dass er beschloss, eine moderne Version zu bauen: Ein Instrument, dass die spielerischen und klanglichen Möglichkeiten des Oud mit den Erkenntnissen und Entwicklungen modernster Gitarrenbau-Technik verbindet. Außerdem sollten die Dimensionen und Proportionen des Instrumentes den im Westen gewohnten entsprechen, so dass dieser kulturelle Brückenschlag denn auch ohne größere Umgewöhnung der hiesigen Musiker gelingen möge. Fertig war das Konzept der Glissentar.
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